FF Schneegattern zur Ăbersicht
Der Bezirk Braunau ist derzeit stark von der anhaltenden Trockenheit betroffen. Der FrĂŒhling 2026 war in Oberösterreich auĂergewöhnlich niederschlagsarm â in den Monaten MĂ€rz, April und Mai fiel deutlich weniger Regen als im langjĂ€hrigen Durchschnitt.
Die Auswirkungen sind auch in unserer Region sichtbar. Besonders deutlich zeigt sich die Situation an der Mattig, wo einzelne Flussabschnitte bereits stark ausgetrocknet sind. Niedrige WasserstĂ€nde und ausgetrocknete Böden stellen nicht nur eine Belastung fĂŒr Natur und Landwirtschaft dar, sondern bringen auch zusĂ€tzliche Herausforderungen fĂŒr die Feuerwehren mit sich.
Durch die Trockenheit steigt die Gefahr von Wald-, Wiesen- und FlurbrÀnden erheblich. Bereits kleine Funken können unter den derzeitigen Bedingungen ausreichen, um einen Brand auszulösen, etwa durch landwirtschaftliche Arbeiten, Fahrzeuge, Grillfeuer oder achtlos weggeworfene Zigaretten.
Auch die Löschwasserversorgung kann bei EinsĂ€tzen erschwert werden. Wenn BĂ€che, Teiche oder kleinere GewĂ€sser nur wenig Wasser fĂŒhren oder trockenfallen, mĂŒssen alternative Wasserentnahmestellen genutzt und lĂ€ngere Transportwege eingeplant werden.
Die Feuerwehr ersucht die Bevölkerung daher um besondere Vorsicht:
Offenes Feuer sollte unbedingt vermieden werden. Zigarettenstummel dĂŒrfen keinesfalls achtlos weggeworfen werden. Bei landwirtschaftlichen Arbeiten ist auf mögliche Funkenbildung und heiĂgelaufene Maschinenteile zu achten. Grill- und Feuerstellen sollten nur dort genutzt werden, wo dies erlaubt und sicher möglich ist.
Jeder Einzelne kann dazu beitragen, BrÀnde zu verhindern und die EinsatzkrÀfte zu entlasten.
Die aktuelle Lage zeigt, wie wichtig eine gute Vorbereitung auf Vegetations- und FlurbrÀnde ist. Die Feuerwehren beschÀftigen sich daher laufend mit den besonderen Anforderungen solcher EinsÀtze, von der Löschwasserversorgung bis zur Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren im Einsatzfall.
Text: OBM d.F. Furtmann Thomas